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Mut zum Handeln

Mut zum Handeln, Mut zur Freiheit

Wie Deutschland wieder reformfähig wird

Deutschland braucht Veränderungen. Globalisierung, neue Technologien, demografische Entwicklung, das Umkippen der Sozialsysteme und die Erweiterung der Europäischen Union sind nur einige Beispiele für die Herausforderungen des Wandels, vor denen Deutschland steht. Doch steigende Staatsverschuldung, hohe Arbeitslosigkeit, unterfinanzierte Sozialversicherungssysteme, Alters- und Kinderarmut, der Generationskonflikt, der Klimawandel und unbefriedigende Resultate aus einem einstmals weltweit führenden Bildungssystem legen den Schluss nahe, dass die politischen Institutionen der Bundesrepublik Deutschland dem stetig wachsenden Reformbedarf nur noch sehr bedingt gewachsen sind.

In dem Buch Mut zum Handeln machen prominente Menschen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und den Medien mutige Vorschläge, wie unsere Institutionen so gestaltet werden können, dass sie Reformentscheidungen erleichtern anstatt sie zu behindern und äußern sich kritisch zum Reformstau und machen kompetente Vorschläge zur Verbesserung der Reformfähigkeit unseres Landes.

So enthält das Buch Mut zum Handeln unter anderem Beiträge von Josef Ackermann, Stefan Aust, Roland Berger, Wolfgang Clement, Ulrich Deppendorf, Klaus von Dohnanyi, Hans-Olaf Henkel, Otto Graf Lambsdorff, Jutta Limbach, Helmut Markwort, Oswald Metzger, Manfred Pohl, Jane Uhlig, Henning Voscherau, Monika Wulf-Mathies und Michael von Zitzewitz.

Mut zum Handeln ist ein 624 Seiten starker Sammelband mit 28 Interviews, die namhafte Journalisten mit den Mitgliedern des Konvents als auch den Unterstützern des Konvents aus der Wirtschaft geführt haben und Einzelbeiträgen.

Herausgeber des Buches sind Alt-Bundespräsident Roman Herzog Vorsitzender des Konventkreises des Konvents für Deutschland e.V., Bundesminister a.D. Wolfgang Clement, der ehemalige Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, Klaus von Dohnanyi, der ehemalige BDI Chef Hans-Olaf Henkel, Prof. Dr. Manfred Pohl und Jane Uhlig, die Mitglieder des Konventkreises des Konvents für Deutschland e.V. sind.

Der Konvent für Deutschland e.V. hat sich die Reform der Reformfähigkeit zum Ziel gesetzt. 2003 von Roland Berger, Hans-Olaf Henkel und Manfred Pohl in Berlin gegründet, ist der Konvent für Deutschland ein unabhängiges Beratergremium für die Politik.

Das öffentliche Gesicht des Konvents ist der Konventkreis unter der Leitung des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog, der zum Buch für Mut zum Handeln das Vorwort verfasst hat.

Mut zum Handeln ist eine sehr lehrreiche Lektüre. Die Beiträge wirken auch nicht oberlehrerhaft. Das Buch ist auch für Nichtjuristen verständlich. Selbst wenn sich der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog und Vorgänger von Jutta Limbach beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Gedanken über die Strukturen des Staates macht, bleibt er auch für Nicht-Juristen verständlich.

Alle 28 Interviews sind ungekürzt und vermitteln dem Leser den Eindruck, „live“ dabei zu sein. Da nicht nur die Befragten, sondern auch die Interviewer wechseln, variieren sie auch in der Tonlage.

So fragt Claus Kleber vom ZDF deutlich hartnäckiger nach als der ehemalige Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust.

Wenn der Chefredakteur von Focus, Helmut Markwort, selbst befragt wird, bleibt er wesentlich knapper aber deutlicher in seinen Antworten als so mancher Politiker, was dem Lesefluss sehr gut zugute kommt.

Daten zum Buch:

Roman Herzog, Klaus von Dohnanyi, Hans-Olaf Henkel, Manfred Pohl, Wolfgang Clement, Jane Uhlig (Herausgeber)

Mut zum Handeln - Wie Deutschland wieder reformfähig wird

2008, geb., 624 Seiten

EUR 39,90/EUA 41,10/SFR 67,00

ISBN 978-3-593-38650-8

Hier können Sie das Buch Mut zum Handeln – Wie Deutschland wieder reformfähig wird im Internet bestellen.

 

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