|
Pastor Eberhard Böckmann, Vorstandsvorsitzender des HFA - Verband Handeln und Forschen für das Alter e.V., Berlin
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sehr geehrte Frau Bundesseniorenministerin von der Leyen,
Sehr geehrte Politikerinnen und Politiker,
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Mitglieder,
Liebe Fördermitglieder,
das Miteinander von Jung und Alt, von Reich und Arm, fällt immer weiter auseinander. Als Handeln und Forschen für das Alter e.V. verstehen wir diese demographischen Probleme als Chance und Aufgabe zum Handeln. Wir sehen Möglichkeiten, aus dieser sozialen Bedrohung herauszukommen, wenn wir gemeinsam und präventiv handeln.
Nach dreijähriger Vorbereitung ist es Zeit zu Handeln, denn der demographische Wandel wird von vielen Teilen der Bevölkerung im In- und Ausland bewusst wahrgenommen.
Gemeinsam müssen wir Handeln, denn viele Strukturen und Gesetzgebungen sind nicht mehr tragfähig für die Zukunft und gewonnene Erkenntnisse müssen endlich umgesetzt werden. Unser Ziel ist es, dass der einzelne Bürger, die Gesellschaft, die Politik und die Wirtschaft von unserer Arbeit partizipieren können. Und gemeinsam an einem Strang ziehen.
Wichtig wird es sein, das vorhandene Wissen zur Anwendung zu bringen und durch gezielte Forschung und Wissenschaft Handlungskompetenzen zu erlangen. Hierbei werden wir mit unseren namhaften deutschen Instituten, Universitäten und Hochschulen zusammenarbeiten. Erste Kontakte stehen bereits. Wichtig ist uns dabei auch, dass sich Jung und Alt dieser Problematik annehmen und Deutschland auch wieder kinderfreundlicher wird. Denn angesichts der schrumpfenden Geburtenraten sind Kinder und junge Menschen sind unsere Zukunft. Dies findet in Handeln und Forschen für das Alter e.V. u.a. seinen Niederschlag in unserem jungen Vorstandsmitglied Anna Sophia Böckmann.
Wir werden uns dafür einsetzen, dass zunehmend die Unternehmer in diese Verantwortung mit hinein genommen werden. Nur in einem Land, in dem sozialer Friede herrscht, ist es gewährleistet, eine ruhige und gewinnbringende Unternehmertätigkeit auszuüben.
Der Handeln und Forschen für das Alter will in der Gesellschaft, in der Politik und in der Wirtschaft die Herausforderungen des demografischen Wandels bewusst machen und neue Handlungsfelder anregen, initiieren und beispielhaft betreiben.
Unsere Leitgedanken zum Handeln sind:
Abgeleitet vom christlichem Menschenbild sagen wir: Wer das Alter nicht ehrt, ist der Zukunft nicht wert.
Wir treten ein für ein neues positives Bild und Image des Alterns und das Alters in der allgemeinen Öffentlichkeit und betreiben dazu Aufklärungsarbeit.
Wir sehen die gesellschaftliche Einheit von Jung und Alt, in der jeder seinen Auftrag und Beitrag nach seinen Erfahrungen und Wissen gerne geben möchte.
Deshalb treten wir für die Schaffung von geeigneten Rahmenbedingungen ein, damit jeder in der Gesellschaft seinen geeigneten Beitrag zum Gelingen beitragen kann.
Bei unserer Arbeit berufen wir uns unter anderem auf den Artikel 19 des „Internationalen Aktionsplan von Madrid über das Altern 2002 (Weltaltenplan) der Vereinten Nation, der die einzelnen Länder, also auch die deutsche Bundesregierung, dazu auffordert diese internationale politische Erklärung in Nationale Aktionspläne umzusetzen. Der Artikel 19 lautet „Wir laden alle Menschen in allen Ländern und aus allen Bereichen der Gesellschaft ein, sich einzeln und gemeinsam unserem Einsatz für eine gemeinsame Vision der Gleichheit für Menschen aller Altersgruppen anzuschliessen“.
Mit freundlichen Grüssen
Pastor Eberhard Böckmann
Vorstandsvorsitzender des HFA - Verband Handeln und Forschen für das Alter e.V., Berlin
|