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Die 10 Leitsätze des HFA Handeln und Forschen für das Alter e.V.
Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist verankert:
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Das Recht auf freie Entfaltung ist jedem Einzelnen garantiert.
Der Handeln und Forschen für das Alter e.V. (HFA) will ältere Bürger bei der Durchsetzung dieser Rechte unterstützen. Dabei setzen wir uns für die Vernetzung von bestehenden Strukturen ein und wollen jeden einzelnen Bürger unseres Landes erreichen. Dabei sind wir national und international tätig.
Folgende Leitsätze werden die künftige Arbeit des HFA- Handeln und Forschen für das Alter e.V., Berlin bestimmen:
1. Der HFA setzt sich energisch für das Gemeinwohl ein und wird sich konstruktiv einmischen, wenn der demographischen Wandel keine Beachtung findet.
Auslöser der Aktivitäten des HFA Handeln und Forschen für das Alter e.V. ist die Tatsache, dass Politik und Gesellschaft den Erfordernissen des demographischen Wandels über Jahrzehnte hinterher läuft. Es wird reagiert, statt agiert. Manchmal weiß die Linke nicht was die Rechte tut. Wir wollen daher Modelle und Handlungsalternativen entwickeln, um auf lange Sicht ein wohlwollendes Miteinander aller Generationen zu bewirken.
2. Wer das Alter nicht ehrt, ist der Zukunft nicht wert.
Fakt ist: Der demographische Wandel bringt einen Zuwachs der älteren Bevölkerung mit sich. Die Veränderungen wollen wir positiv begleiten und zum Wohle von Jung und Alt Handlungsalternativen aufzeigen.
3. Der HFA will ein positives Bild des Alters in der Öffentlichkeit erreichen.
Ältere Bürger leben in allen Bereichen unserer Gesellschaft. Sie müssen aber immer wieder erfahren, dass durch Nachlassen ihrer Leistungsfähigkeit auch ihre Achtung und Wertschätzung in Deutschland und der Welt abnimmt. Damit dieses nicht weiter voranschreitet, setzen wir uns für sie in Politik und Gesellschaft ein.
4. Der HFA steht in der Tradition außerparlamentarischer Bewegungen.
Wie Johann Hinrich Wichern als Gründer der modernen Diakonie vor 160 Jahren die Dringlichkeit zum Handeln erkannt hat, so sehen wir auch heute großen Handlungsbedarf auf vielen politischen und gesellschaftlichen Feldern. Dabei wollen wir die Erkenntnisse und die rückschauende Weisheit der älteren Generation aktiv einbeziehen. Rentnerinnen und Rentner aber auch die nachfolgenden Generationen dürfen hierzulande von den Politikerinnen und Politikern nicht mehr belogen werden.
5. Der HFA setzt sich auch anwaltschaftlich für die ältere Generation ein.
Die Einschränkungen, die das Altern mit sich bringt, wird von einigen Gesellschaftsgruppen ausgenutzt. Um dies zu verhindern wollen wir Aufklärungsarbeit betreiben und Hilfestellung geben.
6. Der HFA unterstützt Menschen in jeder Lebenslage.
Unsere generationsübergreifende Arbeit begründet sich aus der Überlegung, dass alle Menschen gemeinsam auf der Erde leben und nur gemeinsam deren Herausforderungen gewachsen sind. Jeder der Hilfe braucht findet bei uns ein offenes Ohr.
7. Der HFA stiftet Beziehungen zwischen den Generationen.
Durch Unterstützung von Mehrgenerationshäuser, Ganztagsschulen mit Einsatz ältere Bürger, Partnerschaften etc. will der HFA die gegenseitige Wertschätzung unter den Generationen positiv beeinflusst und das Gemeinwohl stärken. Das gilt auch für unsere Sozialsysteme. Der HFA setzt sich für „generationsgerechte“ und „demographiefeste“ Sozialsysteme ein.
8. Der HFA befähigt und stärkt ältere Bürger in der Bewältigung ihres Alltages.
Durch gezielte Beratung und eingebunden in örtliche Netzwerke wird Vertrauen gestärkt und die Angst vor dem Altern genommen. Jeder Bürger kann in seiner Stadt einen Ansprechpartner durch uns finden.
9. Der HFA unterstützt Alten- und Altersforschung
Da die Altersforschung eher in den Anfängen steckt wollen wir gezielt Forschung unterstützen, aber dabei darauf achten, dass die Ergebnisse dem Gemeinwohl zugute kommen.
10. Der HFA kämpft für eine Notrufnummer für ältere Bürger.
Ältere Bürger versuchen bis zur letzten Minute selbständig zu sein. Deshalb braucht es eine Notrufnummer, die dann griffbereit ist, wenn es absolut nicht mehr geht; das ist nicht planbar und berechenbar. Deshalb soll die „Alten Notruf-Rufnummer“ ähnlich der 110 oder 112 aus drei gleichen Zahlen (z.B. 111) entstehen.
Quelle: Handeln und Forschen für das Alter e.V, Berlin
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Stv. Vorstand
Kommunikationsleitung
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Diplom-Betriebswirt (FH)
Alt Tempelhof 36-38
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